DigiBotA

Die Digitalisierung Botanischer Belegsammlungen in österreichischen (A) Herbarien ist ein gemeinschaftliches Projekt öffentlich zugänglicher Herbarien, um eine EDV-technisch vernetzte Infrastruktur zu entwickeln und zu installieren. Es werden moderne webbasierte Technologien verwendet, um die Bestände neben der wissenschaftlichen Nutzung auch einer breiteren Öffentlichkeit zu präsentieren. Die Etikettentexte werden entsprechend internationalen Standards zum globalen Austausch biodiversitätsrelevanter Daten aufgenommen. Zusätzlich werden von wichtigen Sammlungsteilen, z. B. Typen-Material, digitale Bilder in hoher Auflösung aufgenommen und bilden so die Grundlage für den Aufbau von virtuellen Herbarien.

Das Hauptziel des Projektes ist die Implementierung von Werkzeugen zur Datenaufnahme und Präsentation der Bestände über das Internet. Die Datenaufnahme erfolgt an den einzelnen Institutionen für ausgewählte Pflanzengruppen auf unterschiedlichen Ebenen, z.B. der vollständige Bestand an Belegen (BREG), Pflanzen der Steiermark (GJO), historische Sammlungen von Nees van Esenbeck (GZU), Pflanzen von Tirol (IBF), zentraleuropäische Sammlungen von H. Melzer (LI), Familie der Gräser (W), und Handel-Mazzetti's Sammlungen aus China (WU).

Das Projekt wurde Ende August 2004 gestartet. Nach Abschluß des Projektes sollen ca. 180.000 Datensätze gemeinsam mit etwa 40.000 digitalen Bildern verfügbar sein. Die digitalen Bestände können im Internet über die Plattformen von GBIF und BioCASE, sowie die Virtual Herbaria durchsucht werden.

Die Finanzierung kommt vorwiegend aus den teilnehmenden Institutionen. Daneben wurde aber eine bedeutende Unterstützung durch einen GBIF-DIGIT seed money program-grant erhalten.

Teilnehmende Institutionen

Inatura Erlebnis Naturschau Dornbirn /  Herbarium BREG

Steiermärkisches Landesmuseum Joanneum / Graz /  Herbarium GJO

Karl-Franzens-Universität Graz / Graz /  Herbarium GZU

Tiroler Landesmuseen, Ferdinandeum / Innsbruck /  Herbarium IBF

Oberösterreichische Landesmuseen / Linz /  Herbarium LI

Naturhistorisches Museum Wien / Wien /  Herbarium W

Universität Wien /  Herbarium WU

Für detaillierte Informationen zum Projekt wenden Sie sich bitte an  Heimo Rainer oder an die teilnehmenden Institutionen.

Letzte Änderung: 30.10.2008